Pressemitteilung Nicole Razavi MdL Land zeichnet den Antragsverbund Salach, Deggingen, Schlat, Kuchen, Albershausen und Schlierbach als ‚Gründungsfreundliche Kommune 2026/2027‘ aus
Nicole Razavi MdL: „Das Land zeichnet den Antragsverbund Salach, Deggingen, Schlat, Kuchen, Albershausen und Schlierbach als ‚Gründungsfreundliche Kommune 2026/2027‘ aus – und der Verbund steht im Landesfinale.“
„Die besten Voraussetzungen für eine Gründung entstehen nicht am Schreibtisch in Stuttgart, sondern vor Ort – gemeinsam mit den Menschen in unseren Gemeinden. Sie kennen ihre Heimat, wissen, was gebraucht wird, und sind bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen.“
„Der Antragsverbund der Gemeinden Salach, Deggingen, Schlat, Kuchen, Albershausen und Schlierbach erhält das Prädikat „Gründungsfreundliche Kommune 2026/2027“ aus dem Landeswettbewerb „Start-up BW Local" des Ministeriums für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg.“, berichtet die Geislinger Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. Insgesamt zeichnete das Land 23 Kommunen und Kommunalverbünde aus. „Unser Verbund macht mit dem wohlverdienten Prädikat nicht Schluss, er zieht auch als einer der Finalisten seiner Kategorie ins Landesfinale am 23. November ein, bei dem Preisgelder von bis zu 10.000 Euro vergeben werden.“, freut sich Nicole Razavi MdL. „Als örtliche Abgeordnete freue ich mich sehr über diese Auszeichnung. Sie ist ein starkes Signal für das ganze Filstal und würdigt das Engagement der Gemeinden, Gründerinnen und Gründern vor Ort gute Rahmenbedingungen zu schaffen“, so die Landtagsabgeordnete und Verkehrsministerin. Der Verbund umfasst mit Salach, Deggingen, Schlat, Kuchen und Albershausen fünf Gemeinden aus dem Wahlkreis Geislingen sowie die Gemeinde Schlierbach aus dem Nachbarwahlkreis Göppingen.
Im Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ präsentierte in der fünften Wettbewerbsrunde der Antragsverbund seine Konzepte zur Förderung des Gründungsgeschehens vor einer Jury aus erfahrenen Gründerinnen und Gründern und überzeugte dort mit seinem Ansatz, die Gründungskultur über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam zu stärken.
„Gründerinnen und Gründer bringen neue Ideen in unsere Gemeinden und Städte, schaffen Arbeitsplätze und stärken die regionale Wirtschaft. Damit sie ihre Vorhaben erfolgreich verwirklichen können, brauchen sie ein Umfeld, das Unternehmergeist fördert und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Genau daran arbeiten die sechs Gemeinden. Und zwar nicht als Einzelkämpfer, sondern gemeinsam im Verbund. Diese interkommunale Zusammenarbeit ist mehr als die Summe ihrer Teile: Wer über die Gemeindegrenzen hinweg denkt, kann Angebote bündeln, voneinander lernen und Gründerinnen und Gründern im gesamten Raum Perspektiven eröffnen“, führt Nicole Razavi MdL weiter aus.
„Gerade im ländlichen Raum entscheidet sich oft vor Ort, ob aus einer guten Idee ein erfolgreicher Betrieb werden kann. Eben ob es Räume, Ansprechpartner und Netzwerke gibt, die den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern. Deshalb ist es so wichtig, dass die Kommunen die Gründungsförderung aktiv anpacken und ihnen das Land dabei den Rücken stärkt. Am Ende geht es darum, dass nicht nur die Kirche im Dorf bleibt, sondern auch die Arbeitsplätze und Perspektiven“, betont die CDU-Abgeordnete.
„Die Auszeichnung zeigt, dass man den ländlichen Raum nicht nur im Blick behalten, sondern gezielt stärken muss. Und dass die Menschen vor Ort am besten wissen, wie das gelingt. Ich gratuliere den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie allen Beteiligten des Verbunds ganz herzlich und drücke für das Landesfinale am 23. November fest die Daumen! Zu gewinnen gibt es dort nicht nur Preisgelder, sondern Aufmerksamkeit und Rückenwind für die Gründungsförderung in unserer Heimat.“, so Razavi abschließend.
Hintergrund:
Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg führt den Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ seit 2018 im zweijährigen Turnus durch, nun bereits in der fünften Wettbewerbsrunde. Veranstaltet wird er in Zusammenarbeit mit den kommunalen Landesverbänden Gemeindetag, Städtetag und Landkreistag sowie dem Industrie- und Handelskammertag und Handwerk BW. In der aktuellen Runde erhielten 23 Kommunen und Kommunalverbünde das Prädikat „Gründungsfreundliche Kommune 2026/2027“, darunter der Antragsverbund der Gemeinden Salach, Deggingen, Schlat, Kuchen, Albershausen und Schlierbach in der Kategorie „Kleinere Gemeinden und Verbünde bis 85 Tausend Einwohner“. Über die Vergabe der Preisgelder in Höhe von 5.000 Euro, 7.500 Euro und 10.000 Euro entscheidet beim Landesfinale am 23. November das anwesende Fachpublikum per Voting. Eine eigene Wettbewerbskategorie widmete sich dem Thema Unternehmensnachfolge. Die ausgezeichneten Kommunen und Finalisten wählten Juroren mit eigener Gründungserfahrung aus.
Mit der Landeskampagne Start-up BW bündelt das Land Baden-Württemberg seine Maßnahmen zur Unterstützung von Gründerinnen und Gründern sowie innovativer Start-ups. Das Angebot reicht von der Gründungsberatung und frühen Finanzierung über Acceleratoren und weitere Unterstützungsangebote bis hin zur Begleitung beim Wachstum und der Vernetzung mit Unternehmen, Investorinnen und Investoren sowie weiteren Partnern des Start-up-Ökosystems. Weitere Informationen unter www.startupbw.de.